So mußte der Verwalter, der selbst auch noch kein Gehalt bekommt, obwohl er vor vier Jahren durch den Vizegouverneur von Taiz einen Arbeitsvertrag erhalten hat, um das Personal und seine Angehörigen zu ernähren, große Teile des Familienbesitzes veräußern. Er hatte sich zuvor hoch verschuldet und saß deswegen im Gefängnis. Vom Verkaufserlös zweier Grundstücke in Taiz konnte sein Bruder ihn freikaufen.
Am 7. August 2006 wurde der Verwalter vom Staatspräsidenten für seinen Einsatz mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Dennoch mußte ich erleben, daß neben dem Personal selbst seine Kinder nur von Fladen und Tee leben.
Meine Gefühle in dieser Situation brauche ich Ihnen hier nicht zu schildern.

Bis jetzt ist es uns gelungen, durch Spenden eine monatliche Unterstützung von 1000 € für Gehälter, sauberes Wasser und Diesel für den Generator zu überweisen, was jedoch entschieden zu wenig ist.

Mit diesem für unsere deutschen Verhältnisse relativ geringen Betrag wird derzeit der Krankenhausbetrieb gewährleistet. Leider reichen unsere finanziellen Mittel nur noch begrenzt.

Was wird dann ?